Wir bleiben sauber.
Wir Grüne sind die einzige Partei, die
sauber ist. Wir sind die einzige Partei, die ihre
Parteifinanzen lückenlos offengelegt hat.
Der
Telekom-Lobbyist Peter Hochegger versucht derzeit, mit
schmutzigen Methoden aus der außergewöhnlichen
blau-schwarzen Korruption eine ganz normale Korruption aller
Parteien und sich damit zu einem kleinen Rad im System
machen. Dass auf diesen Trick sogar Der STANDARD
hereingefallen ist und Hocheggers Geschichte ohne Gegencheck
gebracht hat, ist bedauerlich. Worum es wirklich geht
analysiert Peter Pilz sehr gut in einem aktuellen Posting
auf facebook:
http://www.facebook.com/peterpilz (siehe auch unten).
Hocheggers
Nebelgranaten
Die Fakten hinter des
Lobbyisten Hocheggers Nebelgranaten: Hochegger behauptet,
dass unter den 28 Politikern und Parteifunktionären, die
für ihn tätig gewesen seien, fünf Grüne seien. Er nannte
vier Namen von Grünen, die mittlerweile auch in den Medien
aufscheinen, darunter die ehemalige Grüne Abgeordnete und
Umweltsprecherin Monika Langthaler, Christian Nohel, Lukas
Schrattenthaler und Brigitte Reiter. Monika Langthaler und
Christian Nohel, die jetzt gemeinsam die „brainbows
informationsmanagement gmbh“ betreiben, haben in einer
Presseaussendung am 16. Februar 2012 Hocheggers Behauptung
als „absurd“ zurückgewiesen und prüfen rechtliche Schritte
gegen Hochegger (siehe unten).
Die anderen beiden sind
ehemalige Angestellte, die nach ihrer Tätigkeit bei den
Grünen bei der Agentur Hochegger als Angestellte gearbeitet
haben, damals (fünf Jahre und länger her) einer der größten
Arbeitgeber im PR-Bereich.
Lukas Schrattenthaler übrigens bloß drei Monate lang, später
ging er als Entwicklungshelfer für zwei Jahre nach Uganda.
Niemand, auch Hochegger nicht, hat behauptet, dass Geld zu
den Grünen geflossen ist. Niemand, auch Hochegger
nicht, hat behauptet, dass Geld zu den Grünen geflossen ist.
Hocheggers Rundumschlag
ist also das Werfen von Nebelgranaten, die sich bei näherer
Betrachtung in Luft auflösen bzw. sich daraus kein konkreter
Vorwurf gegenüber den Grünen ableiten lässt. Damit soll
offensichtlich von den tatsächlich schwerwiegenden Vorwürfen
von direkter Parteienfinanzierung mittels Telekomgeldern an
ÖVP und BZÖ abgelenkt werden.
Wir Grüne kämpfen für
lückenlose Aufklärung
Wir Grüne haben diesen
Untersuchungsausschuss-Ausschuss durchgesetzt, weil wir uns
für lückenlose Aufklärung einsetzen. Wir Grüne haben nichs
zu verbergen. Daher haben wir als einzige Partei alle
Parteifinanzen lückenlos offen gelegt -
http://www.gruene.at/topstories/artikel/lesen/75731/.
Wir werden uns nicht davon abbringen lassen, auch weiterhin
mit aller Kraft für eine lückenlose Aufklärung der
schwarz-blauen Korruptionsskandale zu sorgen und dafür, dass
auch die nötigen Konsequenzen gezogen werden.
Alle
Parteien müssen Parteifinanzen offen legen
An erster Stelle steht
dabei ein strenges Offenlegungsgesetz für Parteifinanzen.
Wir sind zuversichtlich, dass wir dieses durchsetzen werden.
Die schmutzige
Methode Hochegger – Kommentar von Peter Pilz
Wie die Methode
Hochegger funktioniert hat Peter Pilz, unser Fraktionsführer
im Untersuchungausschuss in folgendem Kommentar auf (auch zu
lesen auf
www.facebook.com/peterpilz) präzise beschrieben.
BRIGITTE REITER.
Peter Hochegger war
gestern Auskunftsperson im Untersuchungsausschuss. Wie
schmutzig seine Methoden sind, präsentierte er anhand einer
Person: Brigitte Reiter.
Reiter war von 1992 bis
1994 Sekretärin im grünen Bundesbüro. Später war sie ein
paar Jahre Bezirksrätin. Sonst nichts.
Hochegger nennt sie in
einem Atemzug mit Gorbach, Meischberger, Strasser, Gaugg und
Gartlehner als eine, die er bezahlt habe.
Warum macht Hochegger
keinen Unterschied zwischen einem gekauften Minister und
einer angestellten Sekretärin? Die Antwort ist einfach:
Hochegger will aus der außergewöhnlichen blau-schwarzen
Korruption eine ganz normale Korruption aller Parteien und
sich damit zu einem kleinen Rad im System machen.
Dazu stellt er eine
kleine Sekretärin, die nie in die Nähe politischer
Entscheidungen gekommen ist, in aller Öffentlichkeit an den
Pranger. Der Standard stellt gleich ihr Foto dazu.
Hocheggers Vernebelung
ist gestern weitgehend gelungen, weil vor allem die
Abgeordneten von ÖVP und FPÖ mitgespielt haben. Sie haben
damit eine Entscheidung getroffen: Die Verteidigung der
eigenen Partei ist noch immer wichtiger als die gemeinsame
Bekämpfung der Korruption. Auch im Untersuchungsausschuss
sollen die Weichen auf schwarz-blau gestellt werden.
Ich kann mich noch gut
an die Einvernahmen von Karl Blecha im Lucona-Ausschuss
erinnern. Nach der ersten Befragung war er hochzufrieden,
nach der zweiten verunsichert. Nach der dritten Befragung
war er rücktrittsreif.
Peter Hochegger wird
noch mehrere Gelegenheiten erhalten.
Presseaussendung von
Brainbows vom Donnerstag, 16.Februar 2012
Brainbows weist
absurde Unterstellungen auf das Schärfste zurück
brainbows weist alle
absurden Unterstellungen in Zusammenhang mit den aktuellen
Aussagen von Peter Hochegger rund um die Telekom AG auf das
Schärfste zurück.
Es gab im Auftrag von
Peter Hochegger nie - weder direkt noch indirekt -
irgendwelche Lobbyingaktivitäten seitens brainbows oder
einem/einer ihrer MitarbeiterInnen. Dementsprechend gab es
auch diesbezüglich keine Aufträge, Verträge, geschweige denn
irgendwelche Zahlungen.
Scheinbar wird
ausschließlich und krampfhaft versucht, irgendeinen
Zusammenhang mit der politischen Vergangenheit von Monika
Langthaler als Abgeordnete der Grünen (1990 -1999) und der
derzeitigen politischen Debatte herzustellen.
Brainbows ist
Spezialist für Umwelt-, Energie- und Nachhaltigkeitsbelange.
Für alle Unternehmen, die in einem korrekten, klar
definierten und vertragskonformen Leistungsumfang für die
Telekom AG gearbeitet haben, sind solche ungerechtfertigten
Angriffe in höchstem Maße schädigend.
brainbows überprüft
gerade rechtliche Schritte.
Monika Langthaler und
Christian Nohel, brainbows informationsmanagement gmbh